Köln

Cologne

     

Lexikonpunkt B

 


* Bastei:

Die Bastei in Köln ist ein fast rundes Gebäude mit ungewöhnlicher Architektur direkt am Rhein gelegen
(linksrheinisch). Von der Bastei aus hat der Besucher einen excellenten Blcik auf den gegenüber
gelegenen Rheinpark und natürlich auf den Rhein. Die Bastei war früher ein Restaurant. Heute können
die Räumlichkeiten nur für größere Feierlichkeiten angemietet werden.


* Beichtstuhl:

Spricht der Kölner von Beichtstuhl, so ist damit in der Regel nicht der klassische Beichtstuhl in einer
Kirche gemeint. Vielmehr gibt/gab es in Kölner Brauhäusern einen kleinen, teilweise verglasten Raum,
von dem der Wirt/die Geschäftsleitung den Schnakbereich überblicken kann/konnte. Dieser teilverglaste
Raum wird als Beichtstuhl oder auch gerne als Thekenschaaf bezeichnet.


* Belgisches Viertel:

Das Belgische Viertel in Köln ist ein beliebtes, angesagtes Viertel und "Szenetreffpunkt". Es wird grob gesehen
begrenzt durch den Inneren Grüngürtel im Westen, den Friesenplatz und den Rudolfplatz im Osten und die
Venloer Strasse im Norden sowie die Aachener Strasse im Süden. Der Name kommt daher, dass viele
Strassen und Plätze auf belgische Namen zurück zu führen sind wie beispielsweise der Brüsseler Platz und/oder
die Lütticher Strasse.


* Berbuer:

Karl Berbuer war ein Kölner Schlagersänger und Komponist, der im 20. Jahrhundert lebte und auch heute noch
in Köln berühmt ist. "Heidewitzka, Herr Kapitän..." wird in der Karnevalszeit auch heute noch gespielt und ist sehr
bakannt in Köln. Im Severinsviertel in Köln (Südstadt) wurde ein ganzer Platz nach ihm benannt. Auf ihm
(Karl-Berbuer-Platz) steht ein Narrenschiffbrunnen.


* Bergisches Land:

Östlich von Köln gelegen schliesst sich der (Naturpark) Bergisches Land an. Ein, wie der Name schon
ausdrückt, großes Gebiet mit viel Natur, Bergen, malerischen Dörfern und einer sehr schönen Landschaft.
Einziger sehr subjektiver Wehrmutstropfen am Bergischen Land ist meiner Meinung nach, dass eine
einfache Begehbarkeit (wie Beispielsweise im Nationalpark Eifel) im Bergischen Land schlecht möglich ist.
Während der Autofahrer in der Eifel nahezu überall Parkplätze und Wanderwege findet, scheint die Natur im
im Bergischen Land diesbezüglich kaum nutzbar zu sein.


* Bettensteuer:

Auch in Köln gibt es seit Ende 2010 die so genannte Bettensteuer, vornehmer ausgedrückt die Kulturförderabgabe.
Jeder Besucher, der in Kölner Hotels (oder ähnlichen Einrichtungen) übernachtet, wird zu Gunsten von Museen,
Denkmälern und generell zu erhaltender Kölner Kultur zur Kasse gebeten. Derzeit (Anfang 2012) sind es 5 % der
Summe, die ein Gast für seine Unterkunft aufbringen muss.


* Bierbrunnen:

So heisst ein Brunnen auf der Schildergasse, der vom Volksmund auch Bierbrunnen genannt wird.


* Biergrenze:

Zwischen dem Düsseldorfer Altbier und dem Kölner Kölsch gibt es eine so genannte Biergrenze. Also die
Zone, an der im Kölner Norden die Gastwirte von Kölsch auf Altbier wechseln. Diese verläuft derzeit durch
Dormagen. Mittlerweile gibt es aber beispielsweise auch kleine Brauhäuser aus Köln, die Altbier brauen und
umgekehrt, so dass diese Biergrenze mehr und mehr verschwimmt.


* Bierjeschwör:

Der kölsche Ausdruck Bierjeschwör heisst ins Hochdeutsche übersetzt so viel wie Biergeschwür. Biergeschwür
bezeichnet dabei phantasievoll den im Lauf der Zeit entstehenden Bierbauch durch kontinuierlichen Biergenuß
(Kölschgenuß).


* Bierseidel:

Ein Bierseidel ist ein anderes Wort für einen Bierkrug. Mancherorts auch "Humpen" genannt.


* Binnenhafen Köln:

Auf dem gesamten Kölner Stadtgebiet findet sich insgesamt gesehen, nach Duisburg, Deutschlands
zweitgrößter Binnenhafen.


* BioCampus Cologne:

Der BioCampus Cologne liegt am nordwestlichen Rand von Köln (Stadtteil Bocklemünd/Mengenich). Auf einem
ehemaligen Areal der Großchemie/Chemie begann vor vielen Jahren die Wandlung hin zu einem Standort der
Biotechnologie/Life Science Branche und innovativer Unternehmen aus den Bereichen Chemie/Biochemie.
Mit Erfolg.


* Böll:

Heinrich Böll. Der gebürtige Kölner und Literaturnobelpreisträger. Er lebte von 1917 bis 1985.


* Bonn:

Fährt der Besucher von Köln aus südlich entlang dem Rhein, gelangt er in ungefähr 30 km nach
Bonn, der ehemaligen Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.


* Blackfoot-Beach:

Der Beach-Club am Fühlinger See nennt sich Blackfoot-Beach.


* (Die) Breite Strasse:

Neben der Schildergasse und der Hohe Strasse ist auch die Breite Strasse in Köln als Einkaufsstraße
sehr bekannt.


* Büdchen

Ein Büdchen ist ein Kiosk. Ein Büdchen (Kiosk) in Köln hält natürlich (wie sonst auch überall) Getränke,
Tabakwaren, Süßigkeiten, Zeitungen und Zeitschriften etc. bereit. Doch ein Büdchen in Köln bedeutet auch
meistens, dass Kunden in einem Büdchen viel Zeit mitbringen und sich mit dem Büdchenpersonal
unterhalten wollen. Das Büdchen in einem Veedel in Köln ist also oftmals ein Anlaufpunkt.


* Büttenrede:

Eine Büttenrede ist eine humoristisch vorgetragene Rede in der Karnevalszeit. Natürlich sehr oft auch auf
Kölsch.


* bütze:

Gebützt (Geküsst) wird nicht nur im Karneval in Köln. "Bütze" heisst küssen!


* Buga (in Köln):

1971 war Köln in der Riehler Aue Gastgeber der Bundesgartenschau (Buga).


* Bunne:

In Köln meint man Bohnen, wenn von Bunne die Rede ist.


* Burg Satzvey:

In der Ortschaft Satzvey (zwischen Mechernich und Euskirchen) liegt die Burg Satzvey. Die von Köln
aus gesehen in südwestlicher Richtung liegende, gut erhaltene Wasserburg wird für verschiedene Events
genutzt (zum Beispiel Ritterspiele, Weihnachtsmarkt etc.). Satzvey gehört übrigens zur Stadt Mechernich und
befindet sich in der Eifel.