Köln

Cologne

     

Lexikonpunkt H

 


* Hämmche:

Ein Hämmche ist ein kölsches Gericht. Die Hinterkeule des Schweins, die andernorts auch als Eisbein
bekannt ist. Dazu wird in Köln gerne Sauerkraut angeboten.


* Halve Hahn:

Ein "Halve Hahn" ist in Köln nichts anderes als ein Brötchen mit Käse. Kommt noch "Musik" dazu
(met Musik), so sind noch Zwiebel drauf.


* Hansahochhaus:

Das in den 20´er Jahren des 20. Jahrhunderts errichtete und am Hansaring gelegene Hansahochhaus
ist eines der in Deutschland zuerst erbauten Hochhäuser.


* Hanse:

Auch Köln gehörte der Kaufmannsvereinigung der Hanse an. Die Farben der Hanse (rot und weiss) finden
sich noch heute im Kölner Stadtwappen wieder.


* Hauptbahnhof:

Der Hauptbahnhof in Köln liegt in unmittelbarer Nähe des Kölner Doms. Er ist Kölns Verkehrsknotenpunkt
für Züge und S-Bahnen. Noch ein Tip: Vorsicht vor Dieben! Gepäckstücke nie unbeaufsichtigt lassen und
auch Geldbörsen nie abseits des Körpers tragen/deponieren.


* Hefe:

Nicht nur zum Backen von Brot ist Hefe (Hefepilz) unablässig, sondern auch zum Brauen des leckeren Kölsch.
Zucker wird von Hefe in Ethanol (Alkohol) umgewandelt.


* Heilige Drei Könige:

Die Reliquien der Heiligen Drei Könige (Caspar, Melchior und Balthasar) liegen seit dem 12. Jahrhundert
im Kölner Dom.


* Heilige Ursula:

Die Heilige Ursula von Köln ist für die Stadt Köln eine wichtige historische Figur, denn sie und Ihre 10 Jungfrauen
(oder je nach Legende auch 11.000 Jungfrauen) finden sich als Symbol im Kölner Stadtwappen wieder.
Denn die elf Tropfen (auch 11 Flammen oder 11 Hermelinschwänze) im Kölner Stadtwappen erinnern an die insgesamt
11 oder 11.000 Jungfrauen, die damals durch die Hunnen der Legende nach in oder um Köln herum den gewaltsamen Tod
fanden.
Ob es die Figur der heiligen Ursula (angeblich eine bretonische Prinzessin) je gegeben hat, ist unklar. Der Legende nach
soll sie circa im 3. oder 4. Jahrhundert n. Chr. gelebt haben.


* Heinrich-Böll-Platz:

Wer als Besucher vom Hauptbahnhof am Museum Ludwig vorbei Richtung Rhein geht, gelangt unweigerlich
auf den Heinrich-Böll-Platz. Von ihm führen Stufen zum Rheinufer hinunter (Frankenwerft) oder aber es besteht
die Möglichkeit, vom Heinrich-Böll-Platz auf die Hohenzollernbrücke zu gehen, die nach Köln Deutz (andere
Rheinseite) führt.


* Heinzelmännchen:

Einer Sage nach sind Heinzelmännchen nützliche Hausgeister in Köln. Des Nachts werden alle Arbeiten
der Kölner erledigt, bis... ja bis sie bei ihrer nützlichen Tätigkeit beobachtet werden. Dann verschwinden
sie der Sage nach für immer und der Kölner muss seine Arbeit wieder selbst machen. Wer weiss, wo
diese nützlichen Kobolde demnächst auftauchen werden???


* Helau:

An alle Personen, die sich mit Selbstmordgedanken tragen. Diese mögen bitte im Kölner Straßenkarneval
den Schlachtruf Helau lauthals über die Lippen bringen. Noch ein Hinweis: (Ironie an) Helau wird auch in der
mit Köln sehr freundschaftlich verbundenen Stadt Düsseldorf in der Karnevalszeit ausgerufen. (Ironie aus)


* Henkelmännchen:

Aufgrund des architektonischen Aussehens wird die Lanxess Arena von den Kölnern auch Henkelmännchen
genannt.


* Hennes:

Der Geißbock Hennes ist das traditionelle Makottchen des 1. FC Kölns.


* Hennes Weisweiler:

Der ehemalige Fußballspieler und Trainer Hennes Weisweiler konnte als Trainer in den 70´er Jahren mit dem 1. FC Köln große Erfolge feiern.
Daher wurde das Maskottchen des 1. FC Kölns, der Geißbock, nach Hennes Weisweiler benannt und trägt seitdem den
Namen "Hennes".


* Himmel und Äd:

Himmel und Äd (übersetzt ins Hochdeutsch "Himmel und Erde") ist ein Gericht, dass in Köln gerne serviert wird.
Hauptbestandteile des Gerichts sind (an)gebratene Blutwurst, frische Äpfel und Kartoffeln.


* Hipp:

En Hipp. Auf deutsch, also entkölscht, eine Ziege. Gerne sinnbildlich gebraucht für ganz dünne Frauen, an
denen der Betrachter mit seinem Ausdruck "Hipp" kein gutes Haar lassen möchte.


* Hippodom:

Im Hippodom im Kölner Zoo finden Sie ab 2010 eine begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft
mit den entsprechenden Tieren wie Flusspferden, Antilopen, Nilkrokodilen und einigen anderen.


* Hiroshima-Nagasaki Park:

Südlich der Aachener Straße (Kreuzung Universitätsstraße-Aachener Straße) zwischen Aachener Weiher und
Universität zu Köln findet sich der Hiroshima-Nagasaki Park. Sinnvollerweise liegt das Museum für Ostasiatische Kunst
in unmittelbarer Nähe (am Westufer des Aachener Weihers).


* (Die) Hohe Strasse:

Die Hohe Strasse in Köln zählt mit der Schildergasse zu Europas beliebtesten und meist besuchten
Einkaufsstrassen.


* Hohenzollernbrücke:

Die Hohenzollernbrücke verbindet den Hauptbahnhof in Köln mit dem Bahnhof in Köln Deutz. Es ist heute
eine Eisenbahnbrücke, die zusätzlich von Fußgängern, Rad- und Rollschuhfahrern überquert werden kann.


* Homosexuellenmetropole:

Lesben und Schwule haben Köln zu Ihrer Metropole auserkoren und bereichern das Stadtbild. Nirgendwo
sonst in einer deutschen Großstadt ist der Bevölkerungsanteil der Lesben und Schwulen so hoch wie in
Köln.


* Hopfen:

Der Hopfen (eine Kletterpflanze) ist ein wichtiger Berstandteil von Bier im Allgemeinen und natürlich auch im
Besonderen von leckerem Kölsch.


* Huus:

"Jonn mer nach Huus!" Trotz der zahlreichen Kneippen, Restaurants, Discos und anderer Möglichkeiten,
die eine (fast) Millionenmetropole bietet, muss auch der Kölner irgendwann einmal nach Hause (Huus)
gehen.