Köln

Cologne

     

Lexikonpunkt J

 


* Jaques Offenbach:

Jaques (Jakob) Offenbach wurde in Köln geboren und gilt als der Begründer der Operette. Wer kennt nicht
einige seiner Werke wie "Orpheus in der Unterwelt", "Die schöne Helena" oder "Hoffmanns Erzählungen".


* Jahnwiesen:

Jahnwiesen heissen die weitläufigen Rasenflächen vor dem Rhein Energie Stadion in Köln. Sie
werden von den Kölnern zu sportlichen Aktivitäten (zum Beispiel Fußball) oder zum Relaxen genutzt.


* Jeck(en):

Alle Mitwirkenden und närrischen Zuschauer im Kölner (Strassen-)karneval werden auch als Jecken bezeichnet.


* Jobticket:

In Köln gibt es das so genannte Jobticket. Dieses ermöglicht es Mitarbeitern von Kölner Unternehmen,
gegen eine relativ geringe monatliche Gebühr, sämtliche öffentliche Verkehrsmittel (Bus, Bahn, Zug)
in Köln und der Umgebung zu nutzen. An 364 Tagen im Jahr, rund um die Uhr. Der erlaubte Bereich
für das Jobticket erstreckt sich auf den gesamten VRS (Verkehrsverbund Rhein-Sieg).


* Johann (Jan) von Werth:

Johann (genannt Jan) von Werth war ein Reitergeneral im 30 - jährigen Krieg (17. Jahrhundert n. Chr.). Zu
seiner Berühmtheit, gerade auch in Köln, trug neben der Karriere vom einfachen Knecht zum Reitergeneral,
vor allem auch die Geschichte von Jan und Griet bei. Verliebt in die Magd Griet umgarnte Jan diese und erhielt
einen Korb, weil Griet nach Höherem strebte und sich nicht mit einem einfachen Knecht als Ehemann
begnügen wollte. Als er in einem Triumphzug durch das Severinstor in Köln einzieht, entdeckt er Griet und
es entwickelt sich ein kurzer Dialog, in dem 2 Sätze auf Kölsch Berühmtheit erlangt haben.
Jan zu Griet: "Griet, wer et hätt jedonn!" (in etwa: Griet, schau, wer es hat gemacht!)
Griet zu Jan: "Jan, wer et hätt jewoß!" (in etwa: Jan, wer hat das Wissen können!)


* Joot:

Manchmal können Sie dem Kölner lauschen, wenn er als Antwort auf die Frage "Wie geht es?" mit "Joot" antwortet.
Joot bedeutet nämlich gut und dem Kölner geht es sehr oft gut, zumindest vordergründig, weshalb "Joot" wohl
wahrscheinlich die häufigste Antwort auf die Befindensfrage "Wie is et? sein dürfte.


* Jott:

Der Jott. Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht? Eine Glaubensfrage. Jott heisst Gott.


* Judentum (in Köln):

In Köln ist das Judentum seit dem 4. Jahrhundert nach Christus etabliert. Damit gilt Köln als die Stadt nördlich
der Alpen, in der sich das Judentum zuerst etablieren konnte.


* Jugendpark:

Das rechtsrheinisch gelegene Aareal nördlich der Zoobrücke in Köln zwischen Rhein und Mülheimer Hafen wird
Jugendpark genannt. Südlich des Jugendparks (südlich der Zoobrücke) schliesst sich der Rheinpark an.