Köln

Cologne

     

Lexikonpunkt K

 


* K:

Das Autokennzeichen von Köln ist "K".


* Kaiser Augustus:

Der berühmte römische Kaiser Augustus (Gaius Octavius) war für Köln meise Wissens nur indirekt
bedeutungsvoll. Nämlich dadurch, dass seine Enkelin Agrippina war, die in der Region des heutigen
Kölns geboren wurde und die für Köln so bedeutungsvoll war.


* Kalkberg:

Der Kalkberg ist eine künstliche Erhebung auf der "Schäl Sick" in Köln aus Material einer ehemaligen
Chemischen Fabrik. Im Volksmund wird der Kalkberg auch Monte Kalk genannt.


* Kallen:

Als Kallen wurden zumeist Rinnen aus Holz bezeichnet, die von einem Brunnen ausgehend zu einem
Zielpunkt laufen. Diese Kallen erleichterten den Wassertransport im historischen Köln.


* Kallendresser:

Der Kallendresser ist eine kölsche Figur. Übersetzt ins hochdeutsche bedeutet Kallendresser
"Regenrinnenscheisser".


* Kalte Ente:

Ein alkoholisches Mischgetränk, dass aus Wein, Sekt und Zitronen besteht und, wie der Name ausdrückt,
kalt serviert wird. Beliebt unter anderem auf diversen Karnevalssitzungen in Köln.


* Kamelle:

So heissen die Süßigkeiten beziehungsweise genauer die Bonbons, die in den Karnevalsumzügen
von Köln (und manch anderer Karnevalsochburg) in das närrische Volk geworfen werden.


* Kappes:

Der kölsche Begriff Kappes hat eine doppelte Bedeutung. Zum Einen ist ein Kappes einfach ein Kohl (Gemüse).
Heisst es jedoch: "Der erzählt Kappes!" Dann ist damit gemeint, dass einer Mist oder Unsinn erzählt.


* Kappesbuur:

Ein Kappesbuur ist formal gesehen ein Bauer, der Kohlsorten anbaut. Übertragen aus dem Mund eines
Kölners kann es aber auch bedeuten, dass der Kölner jemanden als einen Kappesbauer tituliert,
den er eher als dumpf und ungebildet einschätzen würde. So steht ja das Kölner Umland generell
in dem Verdacht des Kölners, dass dort weit mehr Kappesbuure leben als es Kappesbuure gibt.


* Karneval (in Köln):

Der Kölner Karneval startet offiziell am 11. November eines jeden Jahres um 11 Uhr 11. Die Karnevalssession
reicht bis zum Aschermittwoch. In diesem Zeitraum finden zahlreiche Events, Sitzungen, Aufführungen etc. statt.
Seinen Höhepunkt findet der Karneval in Köln zu Beginn des Wochenendes vor dem Rosenmontag bis hin zum
Aschermittwoch, wenn das Kölner Strassenbild vom Karneval geprägt wird und der Karneval mit zahlreichen
Schul- und Veedelszügen und natürlich dem großen Rosenmontagsumzug auf die Strassen getragen wird.


* Karnevalsjecken:

Die Mitwirkenden und närrischen Zuschauer im Kölner (Strassen-)karneval werden als Karnevalsjecken
oder kurz auch als Jecken bezeichnet.


* Karnevalssession:

Eine Karnevalssession bedeutet quasi den Zeitraum vom Beginn des Karnevals (11. 11. 11 Uhr 11) bis
zum Aschermittwoch, an dem die Karnevalssession offiziell endet.


* Kasalla:

Spricht der Kölner von Kasalla, bedeutet das nichts Gutes. Achtung, Ärger liegt in der Luft. Im schlimmsten Fall
sogar Handgreiflichkeiten (Prügel).


* Katholiken:

Köln ist traditionell überwiegend katholisch geprägt.


* Kennedy-Ufer:

Das Kennedy-Ufer. Es liegt direkt am Rhein auf der "Schäl Sick" im Stadtteil Deutz. Es beginnt nahe der
Hohenzollernbrücke und führt bis zum Rheinpark. Von hier aus geniesst der Kölner und der Tourist
den besten Blick auf die Kölner Altstadt und den Dom.


* Keulen:

Der Name Keulen ist niederländisch/flämisch und steht für die Stadt Köln.


* Kfz - Kennzeichen:

Das Kfz - Kennzeichen von Köln ist: K


* Klaafen:

Spricht der Kölner von Klaafen, so ist damit ein seichtes Gespräch, manchmal auch abwertend
dummes Gerede, gemeint.


* Kleinbahn im Rheinpark:

Der auf der "Schäl Sick" in Köln direkt am Rhein gelegene Rheinpark beherbergt eine Kleinbahn, die es
den Besuchern des Rheinparks möglich macht, diesen gemütlich und bequem zu durchfahren.
Auf Schienen durchquert die Kleinbahn im Rheinpark den Park und ist damit nicht nur bei kleinen Gästen
ein Highlight.


* Klingelpütz:

Als Klingelpütz bezeichnet der Kölner das Gefängnis im Stadtteil Köln Ossendorf. Die Bezeichnung
Klingelpütz gilt aber auch allgemein als Platzhalter für ein Gefängnis.


* Knabüs:

Die Knabüs ist das zur Karnevalstracht der Karnevalsvereine getragene (Holz-)Gewehr. Natürlich tragen nur Männer
die Knabüs und keine Frauen.


* Kniesbüggel:

In Köln und Umgebung steht der Begriff Kniesbüggel für einen Geizhals. Wenn Sie an St. Martin zum Beispiel
nicht die Tür öffnen und Süßigjkeiten geben, kann es schon Mal sein, dass Sie diesen Begriff von den
Kindern hören.


* Köbes:

Die Servierkraft in Kölner Brauhäusern wird Köbes genannt.


* Köln Arcaden:

Die Köln Arcaden sind ein Einkaufszentrum im Stadtteil Köln Kalk.


* Kölnarena:

Die Kölnarena heisst heute Lanxess Arena, nach dem Namen des Sponsors, der Lanxess AG.
Die rechtsrheinisch gelegene ehemalige Kölnarena eigent sich als moderne, überdachte Großarena
mit nahezu 20.000 Plätzen für zahlreiche Vernastaltungen und Events wie zum Beispiel Sportveranstaltungen
(Eishockey, Basketball etc.), Tagungen, Konzerte, Veranstaltungen, Hauptversammlungen etc.


* Kölnberg:

Der so genannte "Kölnberg" gilt als sozialer Brennpunkt. Der Wohnblock "Kölnberg" liegt im Kölner Stadtteil
Meschenich.


* Köln Eifeltor:

Köln Eifeltor! So heisst der riesige Umschlagbahnhof für Güter und Container in Köln.


* Kölner Bucht:

Als Kölner Bucht wird die Senke zwischen der Eifel und dem Bergischen Land genannt, die sich ungefähr auf
der Höhe von Köln befindet.


* Kölner Dom:

Der Kölner Dom ist der lebendige Mittelpunkt von Köln und das Wahrzeichen der Stadt. Die gotische
Kathedrale ist inzwischen Weltkulturerbe.


* Kölner Haie:

Die Kölner Haie sind Kölns erfolgreicher Eishockeyclub, der bis dato (2009) in der Deutschen Eishockey
Liga spielt.


* Kölner Lichter:

Die Kölner Lichter sind ein Event in Köln, dass einmal im Jahr statt findet. Das seit knapp 10 Jahren
im Sommer abgehaltene Spektakel zieht hunderttausende Gäste an, die nicht auf den Anblick des
am Abend startenden Feuerwerks mit Begleitmusik verzichten wollen. Natürlich finden vor dem
Höhepunkt des Feuerwerks zahlreiche Bühnenshows statt und Schiffe befahren den Rhein. Die Kölner
Lichter im Jahr 2009 fanden am 11. Juli statt.


* Kölner Lüftung:

Eine spezielle Art der Lüftung trägt den Namen der Stadt Köln. Bei dieser "Koelner Lüftung" wird Zuluft und
Abluft in einem meist fensterlosen Raum durch getrennte Schächte "bewegt". Der Zuluftschacht hat eine
nahezu direkte Querverbindung zur Aussenluft.


* Kölner Oktoberfest:

München hat es. Und Köln hat es seit einigen Jahren auch. Das Oktoberfest. Auf dem Kölner Oktoberfest
fliesst aber kein Weißbier, sondern Kölsch, wenn es heisst: "O´ zapft is


* Kölner Philharmonie:

Unweit des Hauptbahnhofs und direkt neben dem Kölner Dom liegt die Kölner Philharmonie, ein in den 80´er
Jahren des 20. Jahrhunderts errichteter Konzertsaal, der vom Rhein/Rheinufer gut zu sehen ist.


* Kölner Seilbahn:

Die Kölner Seilbahn überquert den Rhein zwischen Rheinpark und Zoo. Dabei kreuzt sie von oben gesehen
die Zoobrücke. Linksrheinisch endet/beginnt die Kölner Seilbahn an der nördlichen "Ecke" zwischen Riehler
Strasse und Zoobrücke. Der Fahrgast schwebt bequem in geschlossenen Gondeln über
den Rhein/die Zoobrücke.


* Kölner Senfmuseum:

Das Kölner Senfmuseum lädt ein zu einer historischen Reise in die Welt des Senfs. In der Strasse Holzmarkt 79 - 83
in Köln können Sie miterleben, wie auf einer alten Senfmühle Senf hergestellt wird. Natürlich können Sie diesen auch
probieren und käuflich erwerben.


* Kölner Teller:

Der so genannte Kölner Teller ist ein in Köln entwickeltes Vehikel zur Strassenverkehrsberuhigung.


* KölnTriangle:

KölnTriangle, so heisst das im Jahre 2005 fertig gestellte Hochhaus mit Aussichtsplattform in Köln
(Stadtteil Deutz). Das 103 Meter hohe Gebäude bietet wegen seiner Lage in unmittelbarer Rheinnähe
einen hervorragenden Blick auf die Altstadt von Köln und den Kölner Dom.


* KölnTurm:

Der KölnTurm steht im Mediapark. Mit seinen knapp 150 Metern Höhe ist der KölnTurm fast so hoch wie der
Kölner Dom.


* Köln WelcomeCard:

Die Köln WelcomeCard, derzeit (Jahr 2010) in 3 Versionen erhältlich ermöglicht für 24 Stunden die freie Fahrt
mit öffentlichen Verkehrsmitteln im ausgewählten Tarifbereich. Zudem gibt es zahlreiche Ermäßigungen in Museen,
bei der Rheinschiffahrt, im Kölner Zoo und in ausgewählten Hotels/Gaststätten, in Theatern und vielem mehr.


* Kölsch:

1. Das Bier aus Köln!

2. Die Sprache (Mundart) in Köln.


* Kölsche Riviera:

Die Kölsche Riviera ist ein Sandstrandabschnitt im Stadtteil Rodenkirchen. Bei allem sommerlichen
Spass sollte der Rhein mit seiner Strömung und die durch Schiffe erzeugten Wellen und Strudel
nicht unterschätzt werden.


* Kölscher Klüngel:

Sie ersticken auch an zahlreichen Gesetzen und Regelungen? Ihnen geht die Regulierungswut des
Staates auf die Nerven? Ausweg: Kölscher Klüngel! Man kennt sich und hilft sich, manchmal auch
ein wenig an der offiziellen Gesetzgebung, den zahlreichen Paragraphen und Vorschriften vorbei.


* Kölschkranz:

Ein Kölschkranz ist ein Abstelltablett für die Kölner Biergläser (Stangen). Den Kölschkranz gibt es
in unterschiedlichen Farben, Formen und mit einer variierenden Anzahl von Abstellmöglichkeiten
der Stangen. Er wird vorwiegend von Kellnern und Köbessen benutzt, kann aber auch privat zum
Einsatz kommen, wenn viel Besuch erwartet wird und viel leckeres Kölsch fliessen soll.


* Königsforst:

Der Königsforst ist ein großes, rechtsrheinisch gelegenes Wald- und Erholungsgebiet im Osten der
Stadt Köln.


* Königswinter:

Für den Kölner stellt die Stadt Königswinter ein attraktives Ausflugsziel dar. Königswinter überzeugt durch
eine schnelle Erreichbarkeit (unter 1 Stunde), durch das sich unmittelbar anschliesende Siebengebirge,
den malerischen Rhein und den Drachenfels (Siegfried-Sage).


* Kolping:

Adolph Kolping lebte im 19. Jahrhundert. In Kerpen (bei Köln) geboren, war Kolping katholischer Priester
in Köln und etablierte das nach ihm benannte Kolpingwerk.


* Konsalik:

Heinz Günther Konsalik ist ein fester Begriff in der Unterhaltungsliteratur (Romane). Er wurde 1921 in Köln
geboren und ist auf dem Melatenfriedhof in Köln beerdigt.


* Konstantinbrücke:

Die Konstantinbrücke ist auch als Römerbrücke bekannt. Namensgeber war Kaiser Konstantin. Im frühen
4. Jahrhundert n. Chr. erbaut, hatte die Konstantinbrücke ihren Platz in etwa auf der Höhe der heutigen
Deutzer Brücke. Sie gilt als erste Kölner Brücke.


* Kranhäuser:

Die Kranhäuser stehen in Köln im Rheinauhafen. Sie verdanken ihren Namen ihrer besonderen Architektur, die an
einen Kran erinnert. Das mehrstöckige Kranhaus besteht aus einer tragenden Säule und einer Art architektonischem
Ausleger, der in der Luft zu schweben scheint.


* Krauvogel:

Ein Begriff, der im Rheinland bekannt und geläufig ist. Mit einem Krauvogel ist ein höchst einfacher Mensch mit völlig
undiszipliniertem Auftreten und Verhalten gemeint. Es ist ein abwertender Begriff.


* Krokodil:

Köln hat ein Krokodil. Nicht nur im Kölner Zoo. Sondern auch auf dem Rhein, also in freier Wildbahn. Zusammen
mit Krokolino und Frika bildet das Krokodil eine zwischen Köln Weiß und Köln Zündorf verkehrende Rheinfähre.
Alle Rheinfähren sind dabei relativ klein. Krokolino kann maximal 40 Personen aufnehmen.


* Kronenkorken:

Kronenkorken heissen die typischen Verschlüsse auf Kölschflaschen (Bierflaschen), die mit einem herkömmlichen
Flaschenöffner geöffnet werden können.


* Krypta:

Als Krypta wird das Grab unterhalb des Gebetsraums einer christlichen Kirche bezeichnet. In Köln gibt es verschiedene
Krypten.


* Kulturförderabgabe:

Seit Ende 2010 gibt es in Köln eine so genannte Kulturförderabgabe, auch Bettensteuer genannt. Sie belastet jeden
Besucher von Köln, der sich in einem Hotel oder allgemein einer Unterkunft einmietet und soll der Kölner Kultur
(Museen, Denkmälern etc.) zu Gute kommen.


* KVB:

Die Abkürzung KVB steht für die Kölner Verkehrsbetriebe AG, dem Betreiber von Bussen und
Strassenbahnen in Köln.


* Kwartier Lateng:

In der Neustadt/Süd liegt rund um den Rathenauplatz und entlang der Zülpicher Strasse das Kwartier Lateng.
In Anlehnung an das berühmte Pariser Studentenviertel Quartier Latin lässt der verkölschte Name (Kwartier Lateng)
auch hier in Köln auf einen hohen Anteil studentischen Lebens schliessen.